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Adventskalender aus 100 Jahren

Aus der Geschichte der Adventskalender

Elisabeth Lörcher: Lied-Kalender für die Adventszeit
Lupe Elisabeth Lörcher: Lied-Kalender für die Adventszeit
1947
Richard Sellmer Verlag, Stuttgart,
Foto: Ute Franz-Scarciglia
Lupe Dagmar Kunze: In der Weihnachtsbäckerei
Planet-Verlag Berlin, 1984
Foto: Ute Franz-Scarciglia
© Dagmar Kunze
Dagmar Kunze: In der Weihnachtsbäckerei

 

Lupe Thomas Schallnau: ohne Titel [Hochhaus mit Hubschrauber]
Planet-Verlag Berlin, 1982
Foto: Ute Franz-Scarciglia
© Thomas Schallnau
Thomas Schallnau: ohne Titel [Hochhaus mit Hubschrauber]

 

Lupe Dora Baum: Christkindleins Haus
Reichhold & Lang, München, um 1920
Foto: Ute Franz-Scarciglia
Dora Baum: Christkindleins Haus

 

Lupe Adventskalender Nr. 025
Korsch Verlag, München, um 1980
Foto: Ute Franz-Scarciglia
Adventskalender Nr. 025

 

Die Ausstellung führt durch die Geschichte der Adventskalender und zeigt eine Auswahl von etwa 250 Kalendern aus der Sammlung des Museums Europäischer Kulturen.

Gedruckte Adventskalender, wie wir sie heute kennen, gibt es erst seit etwa 100 Jahren. Die Ausstellung beginnt mit den "Blättern für den Adventsbaum", einem historischen Vorläufer unserer Adventskalender, und zeigt dann die ersten gedruckten Kalender des Münchener Verlegers Gerhard Lang (1881-1974). Lang gilt als der eigentliche "Vater" der Adventskalender, denn er brachte zwischen 1908 und 1938 über 30 verschiedene Varianten heraus. In den 1920er Jahren gaben in Deutschland bereits mehrere Verlage Adventskalender heraus. Damals hatten sich die Türchenkalender, die jeden Tag ein neues Bild zum Vorschein brachten, durchgesetzt. Einige europäische Nachbarländer begannen in den 1930er Jahren ebenfalls mit der Herstellung von Adventskalendern. Nach 1945 trugen dann amerikanische Besatzungssoldaten zum Siegeszug der Adventskalender in den USA bei. Die Adventskalenderproduktion orientierte sich nun zunehmend am internationalen Markt. Einen weiteren Aspekt der Ausstellung bilden die in der DDR herausgegebenen Adventskalender. Hier sollte nichts an den christlichen Ursprung des Festes erinnern. Die wenigen Verlage, z.B. der Planet-Verlag Berlin, boten jedoch ein erstaunliches Spektrum gut gestalteter Kalenderentwürfe an. Ergänzt wird die Ausstellung durch eine Auswahl gefüllter und zur Werbung genutzter Adventskalender.

Zur Homepage: Museum Europäischer Kulturen

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Ausstellungsdaten

Titel: Adventskalender aus 100 Jahren
Aus der Geschichte der Adventskalender
Umfang: Die Ausstellung kann den Räumen flexibel angepasst werden. Sie umfasst 80-110 Rahmen mit Adventskalendern und bis zu 100 Kalender, die in Vitrinen gezeigt werden können.
Aufbau: Rahmen: Die meisten Kalender werden fertig gerahmt in Eichenholzrahmen geliefert (Außenmaß 72 x 58 x 2,5 cm). Diese Rahmen sind in 6-10 Transportkisten mit den Maßen 92 x 68 x 90 cm untergebracht.
Vitrinen/Texte/Zubehör: Etwa 6-9 Vitrinen werden vor Ort benötigt. Es gibt 10 Texttafeln mit den Maßen 130 x 70 cm. Die Texttafeln liegen in drei Sprachen, deutsch, englisch und polnisch vor. Außerdem können 10 Rollbilder mit Kalendermotiven zur Raumgestaltung genutzt werden (Maße 140 x 90 cm). Ein Doppelrahmen (Maße: 39 x 53 cm, ca. 150 cm hoch) mit dem ältesten Kalender und ein großer Adventskranz mit 24 Kerzen und Sternen ergänzen die Ausstellung. Die Ausstellung wird unter Mitwirkung von Mitarbeitern der Stiftung Preußischer Kulturbesitz aufgebaut. Transportumfang und Gewicht: 6-10 Transportkisten für die Rahmen (Maße 92 x 68 x 90 cm), Texttafeln, Rollbilder, mehrere Umzugskartons mit gefüllten Kalendern und Zubehör. Für die gesamte Adventskalender-Ausstellung kann mit einem Transportgewicht von 1600 kg und einem Volumen von 8 m³ gerechnet werden.
Katalog: Tina Peschel (Hrsg.): Adventskalender. Geschichte und Geschichten aus 100 Jahren. (Schriftenreihe Museum Europäischer Kulturen, Bd. 7), Verlag der Kunst Dresden, 2009. ISBN: 978-3-86530-114-7; 273 S., zahlr. farb. Abb., geb., Preis: 24,95 Euro.
Dieser Katalog sowie acht Postkartenmotive können in Kommission angeboten werden.
Kosten: Versicherung, Transport, Reisekosten und Unterkunft für den Auf- und Abbau, sowie zur Eröffnung
Ausstellungsorte: 29.11.2014 - 11.01.2015: Westfälisches Schieferbergbau- und Heimatmuseum, Schmallenberg-Holthausen
30.10.2014 - 01.02.2015: Neuberin-Museum, Reichenbach im Vogtland
22.11.2013 - 05.01.2014: Kunst- und Kulturverein Dissen, Dissen a. T. W.
07.11.2012 - 10.01.2013: Wojewódzka Biblioteka Publiczna w Opolu, Opole
25.11.2011 - 08.01.2012: Städtische Galerie Mennonitenkirche, Neuwied
25.11.2011 - 15.01.2012: Emschertal Museum, Herne
28.11.2010 - 09.01.2011: Galerie der Herbert-Gerisch-Stiftung, Neumünster
27.11.2010 - 09.01.2011: Stadtmuseum Dresden, Dresden
28.11.2009 - 10.01.2010: Galerie Lindern, Lindern
22.11.2009 - 10.01.2010: Schleswig-Holsteinische Landesmuseen - Schloss Gottorf, Schleswig
26.11.2008 - 11.01.2009: Stadtgeschichtliches Museum, Leipzig
01.12.2007 - 31.01.2008: Stadtmuseum Pirna, Pirna
30.11.2006 - 28.01.2007: Dominikanerkloster, Prenzlau
04.12.2005 - 29.01.2006: Museen im Kulturzentrum, Rendsburg
22.11.2004 - 23.01.2005: Stadtmuseum Meißen, Meißen
15.11.2003 - 25.01.2004: Stadt- und Brauereimuseum , Pritzwalk

 

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Kontakt / Ansprechpersonen

inhaltliche Fragen: Tina Peschel
Museum Europäischer Kulturen
Staatliche Museen zu Berlin
Im Winkel 6-8
14195 Berlin
Fon: 030 - 266 42 6811
Fax: 030 - 266 42 6804
t.peschel@smb.spk-berlin.de
allgemeine Fragen: Dr. Maren Eichhorn
Staatliche Museen zu Berlin
Generaldirektion
Stauffenbergstraße 40-41
10785 Berlin
Fon: 030 - 266 42 21 40
Fax: 030 - 266 42 21 50
m.eichhorn@smb.spk-berlin.de

 

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