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Berliner Impressionismus

Werke der Berliner Secession aus der Nationalgalerie Berlin

Max Liebermann
Lupe Max Liebermann
Landhaus in Hilversum
1901
Lupe Lovis Corinth
Der Maler Leistikow
1900
Lovis Corinth

 

Lupe Max Slevogt
Segelboote auf der Alster am Abend
1905
Max Slevogt

 

Im Mai 1898 gründete sich, nach einigen Anläufen, auch in Berlin eine Secession. Fortschrittliche Künstler schlossen sich zur Ausrichtung kleiner, erlesener Ausstellungen zusammen. Sie distanzierten sich damit von den offiziellen Berliner Kunstausstellungen, in denen sich das wenige Gute im Übermaß des Mittelmäßigen verlor. Dementsprechend heterogen waren die in den jährlichen Secessionsaustellungen gezeigten Werke, allein die Stärke des individuellen Ausdrucks war für ihre Zulassung entscheidend. Max Liebermann, der zum Vorsitzenden gewählt worden war, erklärte gerade dies zum Programm.

Trotzdem ist ein »Secessionsstil« auszumachen. Die meisten der damals ausgestellten Werke, und so auch die 66 Gemälde und Plastiken dieser Ausstellung, zeugen vom Einfluß impressionistischer Kunstauffassungen. Sie zeichnen sich durch eine bewusste Differenzierung der künstlerischen Mittel und ihrer Wirkung aus.
Die Motive sind dem alltäglichen Leben entnommen, mythologische oder allegorische Themen treten in den Hintergrund. Die Bilder zeigen die Bürger der urbanen Gesellschaft, ihre Häuser und Gärten, Straßen, Biergärten und Ferienlandschaften. Der Orientierung auf das Private entsprechen auch die zahlreichen Darstellungen von Frauen und Kindern, Interieurs und Stilleben. Die Arbeiten sind bestimmt von der Freude an unbedenklicher Daseinsschilderung.

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