Bild-Icon dieser Ausstellung

Kompetenzzentrum für Bestandserhaltung

Unsere Kompetenz zum Nutzen aller
Lupe Besuch des Bundespräsidenten Johannes Rau
in der Restaurierungswerksatt
Besuch des Bundespräsidenten Johannes Rau

 

Lupe Stark beschädigte Bücher ...
vor der Restaurierung
Stark beschädigte Bücher ...

 

Lupe »Königliche Bücher«
Teil des Gründungsbestandes der Königlichen Bibliothek
»Königliche Bücher«

 

In der Abteilung Bestandserhaltung und Digitalisierung werden sämtliche Aktivitäten zur konservatorischen Betreuung der Sammlungen der Staatsbibliothek zu Berlin gebündelt. Da die Abteilung weitgespannte Spezialkenntnisse vermitteln kann, ist sie zugleich ein Kompetenz- und Beratungszentrum für die Erhaltung von Beständen anderer Bibliotheken und Archive.
Ausbildung, Fortbildung, Beratung und Forschungsbeteiligung gehören zum Arbeitsalltag der Abteilung. Buchbinderlehrlinge und Bibliothekare können ausgebildet, Restauratoren aus dem In- und Ausland fortgebildet, staatliche Institutionen in Fragen der Bestandserhaltung und Reprographie beraten, Forschungsprojekte zur Bestandserhaltung an wissenschaftlichen Einrichtungen initiiert und fachlich begleitet werden. Die Experten der Abteilung arbeiten in Fachgremien auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene mit.

Auf nationaler und internationaler Ebene nimmt die Staatsbibliothek mit Blick auf die Quantität und Qualität der Restaurierung von Autographen-, Hand- und Druckschriften- sowie von graphischen Blättern eine herausgehobene Stellung ein. Die Berliner Restaurierungswerkstatt ist eine der am besten eingerichteten Werkstätten ihrer Art. Entsprechend umfassend und an der neuesten Forschung orientiert sind auch die vorliegenden Erfahrungen.
Beispielhaft für andere Institutionen ist die Restaurierung der tintenfraßgeschädigten Autographe von Johann Sebastian Bach. Etwa 80% seiner Musikhandschriften befinden sich in der Staatsbibliothek, die in Kooperation mit dem Zentrum für Bucherhaltung in Leipzig die Restaurierung dieses bedeutenden Kulturgutes durchführt. Im Vorfeld dieser wohl aufwändigsten restauratorischen Einzelmaßnahme einer deutschen Bibliothek initiierte und begleitete die Abteilung in den letzten zwanzig Jahren Forschungsprojekte zum Chemismus des Tintenfraßes und seiner Behandlung. Die Forschungsarbeiten wurden am Institut für Farbenlehre und Farbenchemie der Akademie der bildenden Künste in Wien, am Institut für Restaurierung an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart und am Department Conservation Science des Instituut Collectie Nederland in Amsterdam durchgeführt. Die Forschungsergebnisse von grundlegendem Charakter sind allgemein zugänglich.
Durch die objektbezogene Reparatur besonders wertvoller und seltener Drucke des 16. bis 19. Jahrhunderts werden vielfältige buchbinderische Spezialkenntnisse erworben, die anderen Archivbibliotheken mit Altbeständen mögliche Wege zur Pflege ihrer Bestände aufzeigen.

Auf dem Gebiet der Massenkonservierung säuregeschädigter Druckschriften aus der Zeit nach 1850 kann die Abteilung unterstützend wirken. In den zurückliegenden Jahren hat sie die Entwicklung und Implementierung eines Massenentsäuerungsverfahrens auf der Basis einer Flüssigbehandlung begleitet. Anschließend erwarben die Spezialisten erhebliche logistische Erfahrungen im Routinebetrieb mit der Entsäuerung und alkalischen Pufferung fragiler Papiere.
Die Abteilung Bestandspflege und Reprographie arbeitet in Fachgremien wie der »Berliner Runde zur Bestandserhaltung« und der deutschlandweiten »Allianz für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts« mit.

Die Spezialkenntnisse der Mitarbeiter der Abteilung erstrecken sich des weiteren auf die Restaurierung von abendländischen und orientalischen Handschriften sowie graphischer Blätter, ebenso wie auf die buchbinderische Bearbeitung besonders wertvoller und seltener Druckschriften aus dem 16. bis 19. Jahrhundert, die Vergabe von Aufträgen an die freie Wirtschaft und die Sterilisierung schimmelpilzbefallener Objekte. Weiterhin sind die Teilbereiche der Massenentsäuerung und des maschinellen Papierspaltens wie auch die Sicherheitsverfilmung von Druck- und Handschriften zu nennen.

Zur Homepage: Staatsbibliothek zu Berlin

nach Oben

Kontakt / Ansprechpersonen

inhaltliche Fragen: Andreas Mälck
Abteilung Bestandspflege und Reprographie
Fon: 030 - 266 43 45 00
andreas.maelck@sbb.spk-berlin.de
allgemeine Fragen: Katja Dühlmeyer
Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Potsdamer Strasse 33
10785 Berlin
Fon: 030 - 266 43 19 00
Fax: 030 - 266 33 19 00
katja.duehlmeyer@sbb.spk-berlin.de

 

nach Oben

Kontaktformular

Bitte füllen Sie die Felder aus. Wenn Sie auf "Absenden" klicken, wird die Nachricht als Email an die oben genannte(n) Person(en) versandt. Sie erhalten eine Bestätigungsmail an die von Ihnen genannte Email-Adresse.

Name *

Die mit * markierten Felder sind erforderlich.

Wenn Sie alle Angaben gemacht haben, klicken Sie bitte auf "Absenden", um die Email zu verschicken. Sie erhalten eine Kopie an die angegebene Adresse

Adresse  
Telefon  
Fax  
Email *
Nachricht *

Um Spam-Emails von automatisierten Formular-Robots zu vermeiden, beantworten Sie bitte noch folgende Frage:
Welche Zahl kommt als nächstes? 0 - 2 - 4 - 6 - ...

 

Ein Service der Stiftung Preußischer Kulturbesitz.
© Copyright bei der Stiftung Preußischer Kulturbesitz