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Im Auftrag der NBI: Gerhard Kiesling

Max Reimann
Lupe Max Reimann
von 1948 - 1954 Vorsitzender der KPD,
1951 fotografiert von Gerhard Kiesling
Lupe Der neue »P70« wird in Zwickau vorgestellt ...
Gerhard Kiesling,
1955
Der neue »P70« wird in Zwickau vorgestellt ...

 

Lupe Im Martin-Hoop-Schacht IV in Zwickau
800 m unter Tage,
Gerhard Kiesling,
1952
Im Martin-Hoop-Schacht IV in Zwickau

 

Die Ausstellung des Bildarchivs Preußischer Kulturbesitz porträtiert den freien Theater- und Pressefotograf Gerhard Kiesling. Geboren 1922, war dieser ab 1946 zunächst in Greiz / Thüringen und später in Berlin tätig. Zusammen mit Horst E. Schulze, dessen fotografischer Nachlass ebenfalls vom Bildarchiv erworben werden konnte, arbeitete Kiesling 40 Jahr lang für die DDR-Zeitschrift »Neue Berliner Illustrierte (NBI)«. Er veröffentlichte mehrere Bücher über Berlin und seine Auslandsreisen und übergab im Dezember 1996 dem Bildarchiv sein gesamtes Fotoarchiv mit allen Rechten.

In der Ausstellung ist eine Auswahl aus dem Werk Gerhard Kieslings zu sehen. Wir haben diese Aufnahmen »Auftragsfotografie« genannt. Denn obwohl Kiesling »freier« (und nicht angestellter) Fotograf der NBI war, konnte er sich weder den zunehmenden inhaltlichen Vorgaben noch den ästhetischen Maßstäben entziehen, die eine Veröffentlichung garantierten.

Die NBI, am 14. Oktober 1945 als erste Lizenzillustrierte in der Sowjetisch Besetzten Zone zugelassen, berichtete zunächst für ganz Berlin, wollte dann aber zunehmend »... Woche für Woche unser Leben, unsere Arbeit, unsere Erfolge im Bild festhalten«. 1990 noch mit einer Auflage von 800.000 Exemplaren wurde sie vom Verlag Gruner+Jahr übernommen, in »Extra« umbenannt und 1991 eingestellt.

Zur Homepage: Staatsbibliothek zu Berlin

Bitte beachten: Dieses Angebot steht im Rahmen des Föderalen Programms nicht mehr zur Übernahme zur Verfügung.

Ein Service der Stiftung Preußischer Kulturbesitz.
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